Ein grünes Paradies mitten im trockenen Texas

Es regnet selten in Texas. Zu Zeit allerdings so selten, daß viele Bauern um ihre Existenz fürchten müssen. Um genau zu sein ist hier seit neun Monaten kein einziger Tropfen Regen gefallen. Merken tut man das daran, daß die Zeitungen Bewässerungszeiten für einzelne Straßen veröffentlichen. Wer sich nicht dran hält, zahlt viel Strafe. Soll heißen, wer öfter als einmal die Woche den Rasen bewässert, bekommt ne finanzielle Klatsche verpasst.

Mag daran liegen, daß viele der Häuser unbedingt „ausländischen“ Rasen haben pflanzen lassen, da das Aussehen der Halme des heimischen Grases als nicht so hübsch empfunden wird. Kacke ist natürlich, wenn das Importgras 400% mehr Wasser braucht um hübscher zu sein als das Heimische.

Kaum zu glauben, daß es also noch Orte gibt, die von dieser Trockenheit nicht betroffen zu sein scheinen. Ein nah gelegener Nationalpark ist einer dieser Orte.

Einige mehr oder weniger schwer begehbare Pfade schlängeln sich durch recht dicht bewachsene Hügel und führen Herrn Santos schließlich zu einem magischen Ort, der als Kulisse für Filme herhalten könnte. Gut das die Kamera dabei ist, denn ich kam aus dem Staunen kaum mehr raus. Die Bilder sprechen für sich. Seht, staunt und beneidet 😛

Über diese kleine Brücke geht es gen natürlicher Poolarea, die auch zum Baden freigegeben ist.

Allerdings haben wir Glück und sind früh genug da, um keine Menschenseele anzutreffen. Ein gewundener Gang führt ringsum den Poolbereich…

…und gibt schließlich den Blick auf denselben frei.

Und dann wird’s cineastisch!

Und ja, das ist wirklich in Texas!

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